Fußreflexzonen-Therapie

Die Fußreflexzonentherapie gehört zu den manuellen (mit den Händen ausgeführten) Therapien, die durch Druck auf die Nervenendpunkte der Fußsohlen eine Reizwirkung auf die jeweiligen Organe ausübt.

Die Therapie beruht auf der Annahme, dass sämtliche Organe des Körpers im Fuß abgebildet seien. Betrachtet man den Fuß von der Seite, gleicht sie der Silhouette eines sitzenden Menschen. Von vorn gesehen, repräsentiert der rechte Fuß die rechte Körperhälfte, der linke Fuß die linke Körperhälfte. Organe, die paarig angelegt sind (z.B. die Nieren), haben ihre Reflexpunkte in beiden Füßen.

Die Reflexzonen werden in einer bestimmten Reihenfolge massiert. Zur Anwendung kommen tonisierende (anregende) sowie sedierende (beruhigende) Grifftechniken, ergänzt durch entspannende Ausgleichsgriffe.

Der Therapeut will durch Verhärtungen, Verdickungen oder Druckschmerzhaftigkeit, Hauttemperatur, Farbe und Temperatur des Fußes sowie eventuelle vegetative Reaktionen wie Schwitzen oder Veränderung der Atemfrequenz des Patienten Hinweise auf möglicherweise in ihrer Funktion gestörte Organe erhalten.

Ich nutze die Fußreflexzonentherapie zur ergänzenden Diagnostik wie auch zur unterstützenden und begleitenden Therapie in der ganzheitlichen Frauenheilkunde, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sowie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Wir bewerten die Fußreflexzonentherapie als komplementärmedizinische Methode ohne naturwissenschaftliche Beweisführung – damit auch keine Anerkennung durch die evidenzbasierte Medizin.

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