Nehmen Sie ein Multivitaminpräparat, wissen aber nicht, ob Ihre Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen damit ausreichend gedeckt ist? Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, die einen erhöhten Mikronährstoffverbrauch mit sich bringen?
Zu den Mikronährstoffen zählen z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Fettsäuren und Spurenelemente, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen.
Durch die Qualität unserer Nahrung nehmen wir in der Regel nicht mehr die Menge an Mikronährstoffen auf, die notwendig sind, um z.B. Stoffwechselvorgänge zu regulieren und eine optimale Energiegewinnung sicherzustellen. Auch schulmedizinische Medikamente verursachen einen erhöhten Verbrauch von Mikronährstoffen.
Vitamine werden auch als Co-Faktoren für Bildungs- und Umbauprozesse benötigt.
So ist Vitamin B6 notwendig für die Bildung unseres roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin). Vitamin D benötigt zB Vitamin A und K, Magnesium, Zink, Phosphor und Calcium. Fehlt zB bei diesem Umbauprozess Vitamin K, führt dies zur Freisetzung von Kalzium, welches sich u. U. an die Gefäßwände anlagert. Magnesium wird für jeden Umbauschritt von Vitamin D in seine aktive Form benötigt.
Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Blutgerinnung, die Immunabwehr und wirken antientzündlich, was zB bei entzündlichen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis von großem Nutzen sein kann.
Nährstoffdefizite entstehen in der Regel schleichend über Jahrzehnte. Der Körper bedient sich zunächst an seinen körpereigenen Reserven. Erst dann sinkt der Nährstoffspiegel im Blut, und die ersten unspezifischen Symptome entstehen.
Die Mikronährstoffversorgung eines jeden Einzelnen ist individuell – somit ist es nicht zielführend, sogenannte „A-Z-Multivitaminpräparate“ auf Verdacht einzunehmen. Auch nicht, wenn sie aus der Apotheke bezogen werden. Eine unkoordinierte Mikronährstoffzufuhr kann durchaus problematisch werden – nämlich dann, wenn ein Zuviel der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K im Körper gespeichert wird. Diese werden nämlich nicht wie die wasserlöslichen Vitamine über den Urin ausgeschieden.
Mittels einer Blutuntersuchung bestimme ich Ihren Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse, Ihrer Krankengeschichte, Ihrer Medikation und Ihrer aktuellen Lebenssituation entwickele ich ein für Sie sinnvolles Einnahmeschema, das wir in regelmäßigen Abständen überprüfen.
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